Rechenschaftsbericht 2009/2010

 

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder,

etwas mehr als ein Jahr ist seit unserer letzten Mitgliederversammlung am 26. August 2009 vergangen. Seitdem haben wir Einiges erreicht:

  • Zunächst haben wir alle Formalitäten rund um die Vereinsgründung erledigt: Wir sind im Amtsgericht Stollberg eingetragen und haben die steuerliche Gemeinnützigkeit erhalten. Wir haben uns außer einer Satzung eine Geschäfts-, eine Finanz- und eine Beitragsordnung gegeben.
  • Am 3. Oktober 2009 konnten wir erstmals die Trasse Klaffenbach – Stollberg begehen.
  • Im März 2010 hat sich der Verein am Gemeindetag „Das Geheimnis des Pilgerns“ beteiligt. Im fränkischen Immenreuth hat der Vorstand den Verein auf der Jahrestagung der Fränkischen Jakobusgesellschaft präsentiert – mit nachhaltigem Erfolg: Die Franken werden uns großzügig bei der Wegmarkierung unterstützen. Bis zu 3.000 Stück Aufkleber wollen sie uns zukommen lassen.
  • Wir haben inzwischen einen einigermaßen passablen Internetauftritt geschaffen und einen eigenen Vereinsbrief für die offizielle Korrespondenz.
  • Für jeden Abschnitt gibt es inzwischen verantwortliche Wegbereiter, die ihre Tätigkeit aufgenommen haben. Diverse Kommunen und Kirchgemeinden sind in das Projekt eingebunden worden.
  • Die Pilgertreffs und Arbeitsgruppen in Dresden, Chemnitz und Zwickau sind miteinander verzahnt worden.
  • Staatsminister Dr. Johannes Beermann, Leiter der Sächsischen Staatskanzlei, hat die Schirmherrschaft übernommen.
  • Die Öffentlichkeitsarbeit ist angelaufen. Mehr als 20 Presse-, Hörfunk- und Fernsehberichte sind über unser Projekt entstanden.
  • Die Mitgliederzahl hat sich auf inzwischen 26 erhöht.

Höhepunkt der vergangenen zwölf Monate war die Einweihung des Abschnitts Oederan – Chemnitz am 24. Juli. Rund 100 Interessente und Freunde nahmen den 28 Kilometer langen Abschnitt in Angriff, den Wegbereiter Heinz Werner Lehmann betreut und markiert hat. Bis Klaffenbach findet sich nun die Muschel als Wegzeichen. Auch der Jakobustag am 25. Juli, von den Chemnitzern organisiert, war ein großartiger Erfolg.

Im kommenden Jahr steht vor allem die durchgehende Markierung des Weges im Mittelpunkt Zudem fehlen uns Pilgerunterkünfte und das Engagement von Kirchgemeinden, Kommunen und Touristikern. Wir wollen Fördermittel beim Programm „Weltoffenes Sachsen“ beantragen und uns beim Kirchentag 2011 in Dresden präsentieren.

Ich danke allen für Ihr/euer Engagement und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.

 

Ihr/Euer Ulrich Wolf