Der wohl prominenteste Sachsen-Pilger auf unserem Weg war Herzog Heinrich der Fromme. Anfang 1503 teilte der Dresdner Hofrat zwei thüringischen Amtsleuten mit, "das mein g. her hertzog Heinrich uf dem Widderwege van Sant Jacoff sein". Und in der Geschichte des Königsreichs Sachsen von 1862 heißt es: "Später wallfahrtete der noch nach San Jago zu Compostella in Spanien, wo ungeachtet der 100 Goldgulden, die er dort zum Opfergeschenke gab, Schlemmen die beste Andacht gewesen" sei.

Herzog Heinrich mit seiner Frau, Katharina von Mecklenburg, sowie als Herrscher. Er mochte vor allem Jagdhunde als Statussymbol.Die Porträts sind von Lucas Cranach d.Ä.

 

Weitere Pilgerspuren:

Chemnitz: Ev.-Luth. Stadtkirche St. Jakobi, Jakobimarkt seit dem Hochmittelalter

Dresden: Jakobshospital, Jakobskapelle, Jakobsgasse

Freiberg: Pilgerhospize sind bereits für 1234 belegt / Jakobikirche

Freital: Ev.-Luth. St. Jakobuskirchgemeinde Pesterwitz

Hof: Pilgerhospiz "Zum Pilgrim"

Oelsnitz/Vogtland: Ev.-Luth. St.-Jakobikirche

Reinsdorf: Ev.-Luth. St.-Jakobuskirche

Stollberg: Ev.-Luth. St.-Jakobi-Kirche

Tharandter Wald: Pilgerhospiz Grillenburg am heutigen Jagdschloss

Wilsdruff: Jakobikirche und Nicolaikirche

Zwickau: Margaretenhospital und Leprosenhaus

 

Die aktuelle Dokumentation der Geschichte der Frankenstraße von Siegfried Bayer: Pilgerspuren auf der Frankenstraße