Saskia Mittmann, Dresden: Ich wollte mich noch einmal für den schnellen Versand des Ausweises bedanken, es hat alles geklappt, und ich konnte am besagten Tag schon los.Ich habe eine wunderbare Woche voller schöner Begegnungen hinter mir. Insgesamt bin ich recht langsam gelaufen, von Dresden bis nach Zwickau gekommen. In Pesterwitz bin ich übrigens auch untergekommen auf dem Friedhof :-)

Familie Päßler, Chemnitz: Wir sind wei Ehepaare aus Chemnitz-Ebersdorf und Glösa und haben von 2012 bis 2016 jährlich in Etappen den Jakobsweg Bautzen bis Hof absolviert. Wir sind stolz, dass wir das geschafft haben. Unsere täglich zu bewältigenden Wege bewegten sich um die 20 km, öfters durch „Verlaufen“ auch mehr. Anfangs hatten wir nur die Informationen aus dem Internet und mussten alle vier ständig beobachten, dass wir die Jakobsmuschel nicht verfehlen, was natürlich auch schief ging, weil manche Markierung nicht da war oder an einer ungünstigen Stelle stand und damit übersehen wurde. Später half uns der Pilgerführer von 2013 mit einer besseren Beschreibung, trotzdem müsste an manchen Stellen die Markierung eindeutiger zu sehen sein, zum Beispiel nach den Schafhäusern bei Oelsnitz/Vogtland. Dort war es besonders gemein, weil wir einen steilen Berg zurück mussten. An vielen Stellen half auch das Fragen von Einwohnern nichts, weil diese den Jakobsweg gar nicht kannten. Von Übernachtungen bei Privatpersonen, zum Beispiel bei Familie Hempel (Ullersdorf) oder Frau Venus (Bischofswerda) waren wir angetan. Die Hotels laut Pilgerführer sind eben nicht billig, aber meist die einzige Übernachtungsmöglichkeit. Die im Pilgerführer enthaltenen Informationen, dass in fast jedem Durchgangsort eine Einkaufsmöglichkeit besteht, kann man vergessen. Alles inzwischen geschlossen! Mit Wasser mussten wir uns in den Städten eindecken. Einmal mussten wir sogar bei großer Hitze Einwohner um Hilfe bitten. Kritik muss man auch an den Zustand mancher Wald- und Feldwege üben, die fast nicht begehbar sind. Traurig ist auch, dass auf Grund der Kriminalität fast alle Kirchen am Pilgerweg geschlossen sind. Wie gern hätten wir manche besichtigt. 

Silvio Häußler: Im Juli 2013 habe ich den Weg begonnen, von Bautzen nach Stollberg in sechs Tagen. Jetzt, im Mai 2016, habe ich den Weg zusammen mit meinem Vater beendet. Es war alles in allem eine sehr intensive Erfahrung. Die Freundlichkeit, mit der wir bei den Familien aufgenommen wurde, war faszinierend. Leider mussten wir in Treuen auch negative Erfahrungen machen. Im Gasthof Schreiner (Schild "Zimmer Frei" hing vor der Tür) wurden wir abgewiesen, weil die letzten Gäste erst abgereist waren. Der Chef saß in einem Zimmer und spielte Solitär, und die Chefin meinte, dass sie jetzt keine Zeit habe, um Zimmer vorzurichten. In meinem Pilgerführer stand noch die Adresse von der Ev.-Luth. St. Bartholomäus-Kirchgemeinde. Es gibt dort zwei Pfarrer mit großen Häusern, aber leider keinen Platz für eine Iso-Matte. Der Pfarrer hat uns immerhin in ein Hotel gefahren, das kostete aber 80 € die Nacht. Ich glaube nicht, dass der Pfarrer weiß, warum Menschen diese Pilgerreise auf sich nehmen. Aber alles in allem überwiegen die positiven Eindrücke. Vielen Dank an alle Helfer für diesen wundervollen Weg. Ultreja!

Lisa (Juni 2016): Nachdem ich in Kirchgattendorf vor den verschlossenen Türen des Pfarramtes stand und auch der Messner nicht zuhause war, um mir Einlass in die Pilgerunterkunft zu gewähren, wurde ich ganz unerwartet von Susanne mehr oder weniger von der Straße aufgelesen. So wurde ich in der Hauptstraße 15 herzlich aufgenommen. Ich weiß gar nicht, was ich ohne die herzensgute und offen Susanne gemacht hätte, die mir nicht nur ein bequemes Bett und eine warme Dusche angeboten hat, sondern mich für den Moment in ihre Familie aufgenommen hat. Ich habe mich unglaublich wohl und willkommen gefühlt und kann daher nur jedem raten mal bei ihr vorbeizuschauen, wenn er in Kirchgattendorf eine Unterkunft für die Nacht sucht. Ich habe die Zeit auf dem Jakobsweg, die Erfahrungen und Begegnungen mit tollen Menschen genossen und der Weg hat mich daran erinnert, dass es noch Wunder auf dieser Welt gibt. Man muss nur darauf vertrauen und es zulassen.

Ulf Ziegert: Ich bin im Juni 2015 den Sächsischen Jakobsweg gepilgert. Es war ein einschneidendes Erlebnis mit wunderbaren Eindrücken. Aber es war auch hart. Ich hatte die Variante über Königsbrück gewählt, sie ist landschaftlich sehr schön. Die Tagesetappen lagen zwischen 22 und 40 Kilometern, ich war an den 13 Tagen 93 Stunden unterwegs. Die Beschilderung ist über den ganzen Weg sehr gut. Die Unterkünfte waren alle in Ordnung, besonders zu empfehlen sind die Kirchgemeindehäuser mit ihrer herzlichen Aufnahme (Medingen, Födergersdorf,Euba, Oelsnitz, Reinsdorf, Gattendorf). Aber auch die Privatunterkünfte wie bei Familie Müller in Freiberg oder bei Pilgerfreund Peger in Jahnsdorf waren bestens. Das Naturzentrum Oberlauterbach ist leider am Wochenende nicht erreichbar, deshalb ist da keine Übernachtung möglich. Gesamt: ein wunderschöner Weg, der einem Pilger viel geben kann. Danke allen Helfern.

Karsten Schriever, Rabenau: Liebe Pilgerfreunde, dieses Jahr war ich auf meiner zweiten Etappe von Königsbrück bis Chemnitz unterwegs. Wieder einmal spreche ich ein großes Lob über die Beschilderung, die Wegführung und über die Beschreibung im Pilgerführer aus, inkl. der Hinweise aus den Internetseiten. Eine Anregung aber hätte ich dennoch: Warum wird der Schlossberg in Chemnitz mit seinem Museum zur Stadtgeschichte von Chemnitz nur mit einem Satz im Pilgerführer erwähnt? Ich bin der Meinung, dieses älteste historische Anwesen müsste ausführlich erwähnt werden. Mit Aufwand gibt es hier sicher „Pilgerhistorisches“ zu finden.

Volker Reichel: Ich war im Juni und Juli auf dem sächsischen Pilgerweg und möchte diese Erfahrung nicht missen. Der ständige und langsame Wechsel der Perspektive, die unerwarteten Hilfen, beispielsweise wenn sich verschlossene Kirchentüren doch öffnen (so in Oederan, Reinsdorf und Hof), muten fast wie Wunder an. Nach vielen Kilometern und schmerzenden Füßen tat eine gastliche Aufnahme stets wohl und Essen und Trinken schmeckten einem ausgezeichnet. Besonders erwähnen möchte ich da den Gutshof in Zschocken und das Schloßhotel in Gattendorf. Für den großzügigen Pilgerrabatt und die Jakobsmuschel, die es in Zschocken gab, bedanke ich mich ausdrücklich. Zu Zschocken noch eine Empfehlung: Nehmt den Weg, der im Pilgerführer empfohlen ist, auch wenn der länger erscheint als die vermeintliche Abkürzung (gerade Verlängerung der Pflockenstraße). Zschocken ist sehr lang und man läuft bei der vermeintlichen Abkürzung auf Asphalt. Eine weitere Empfehlung für pragmatische Pilger: Die Stadtstrecken in Chemnitz und Zwickau habe ich ohne schlechtes Gewissen mit Bus oder Straßenbahn absolviert. Vermisst habe ich die Begegnung mit anderen Pilgern. Nächstes Jahr soll es weitergehen auf dem fränkischen Camino. Ultreja!

Ilka Kugler, Freiberg: Ich bin mit meiner Freundin im Augst von Bautzen bis Grillenburg (trotz Hitze) gelaufen. Der Einstieg in Bautzen ist etwas holprig, denn wir haben vom Markt nicht rechts zu den Teppen gefunden. Ansonsten war es außnahmelos überall mit dem Pilgerführer und den Markierungen super zu finden. Die Kilometerangaben im Buch sind ca. zwei Kilometer kürzer (auf der Internetseite die stimmen besser GPS). Kurz vor der Schneise 12 ist ein Holzpfahl mit der Muschel im Graben gelandet. Ansonsten war es für uns zwei ein super Erlebnis. Wir werden im Herbst sicher nochmal von Grillenburg bis Freiberg laufen und dann evtl. nächstes Jahr weiter durchstarten.

Antje, Grünhainichen: Meine Notizen sollen keine Kritik sein – auf dem Weg ist man ja anspruchslos und nimmt dankbar an, was kommt. Aber es wäre auch schade, wenn ich meine Erfahrungen nicht weitergeben würde. Die Jugendherberge in Bautzen ist manchmal belegt. Ich hatte mich zuerst an das Büro der katholischen Kirche gewandt. Dort konnte man mir zwar nicht direkt helfen, wusste jedoch Bescheid, dass es im Kirchgemeindehaus der Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde St. Petri ein schönes, großes Pilgerzimmer gibt. Diese Unterkunft hat sechs Betten, eine kleine Küche und eine Dusche. Sie ist sehr hell, sauber und einladend und uneingeschränkt zu empfehlen. Es hat mir dort wunderbar gefallen. Leider war es nicht möglich, einen Pilgerstempel in Bischofswerda zu erhalten. Familie Greth von der Pension „Unter den Linden“ war selbst im Urlaub, der Stempel damit nicht zugänglich, und das evangelische Pfarrhaus hängte gleich ein Schild ins Fenster, dass Pilger hier gar nicht erst um einen Stempel bitten müssen. Das katholische Pfarramt wiederum war sehr reserviert und erklärte, man besitze überhaupt keinen Stempel. So war der „Eine-Welt-Laden“ der einzige, der mir in Bischofswerda einen (Laden-)Stempel in meinen Pilgerausweis drücken wollte. In Dresden in der Sakristei der Kathedrale (hinter dem Altar, Pilger sollen bitte durch die Absperrung hindurch gehen) wird der Pilgerstempel gern gegeben. Gerade, wenn die Benno-Buchhandlung geschlossen ist, wird viele Pilger diese Alternative freuen. Nach Dresden hatte ich meine erste Übernachtung für Fördergersdorf geplant. In Freital war tatsächlich die letzte Möglichkeit, sich zu versorgen (das hatte ich verpasst). In den folgenden Orten gibt es keine Bäcker oder Läden mehr. Zum Schluss teilte eine Frau in Grumbach mit mir ihr Brot, das war meine Rettung. Die Pfarrerin in Fördergersdorf weiß um das Problem, es kommen wohl häufig Pilger mit sehr leeren Mägen bei ihr an. Die dortige Gaststätte hat auch nur noch am Wochenende geöffnet. In der Pilgerherberge Fördergersdorf selbst gibt es keine Nahrungsmittelvorräte und auch keine Kochgelegenheit. Weil nach einem Abend bei Wasser und der letzten Brotscheibe meine Sorgenfalten über die zu erwartende Verpflegungssituation des nächsten Tages immer tiefer wurden und ich keine Möglichkeit hatte, vor dem Tharandter Wald Essen zu erhalten, musste ich vom Jakobsweg abweichen und bin dann frühmorgens einen  Umweg nach Hartha gewandert, um beim dortigen Bäcker Essen und Milch zu kaufen. Auch im Tharandter Wald und den Orten danach gab es keine Einkaufsmöglichkeit. Ansonsten: Danke für die viele Arbeit um die informative und gut gepflegte, aktuell gehaltene Homepage des Sächsischen Jakobswegs. Die meisten Wegmarkierungen waren bestens in Ordnung. Ich freue mich schon auf meine nächste Etappe in Richtung Süden.

Vladimír Kaiser aus Usti nad Labem (Tschechien): Ich bin ein Jakobspilger aus Nordböhmen und vom 16. bis zum 27. Mai 2015 den Sächsischen Jakobsweg von Bautzen bis zum Dreiländereck gegangen. Ich möchte allen Organisatoren bedanken, dass Weg gut und mit Leibe entworfen und markiert ist und dass führt durch schöne Landschaften und nur wenig über Asphalt. Ich war sehr zufrieden und gerne ich empfehle weiteren Pilgern aus Böhmen.

Ulf Ziegert: Ich bin im Mai 2015 den Sächsischen Pilgerweg von Bautzen nach Pesterwitz gegangen - als Traning für das große Vorhaben von Bautzen nach Hof. Alles war sehr gut beschildert, und die Erfahrungen am Weg und die Unterkünfte waren nur positiv.

Linda und Tilo aus Chemnitz: Der Pilgerführer war im Buchhandel schnell gefunden, und der Track konnte (inklusive einiger am Weg liegender Geocaches) problemlos aufs Oregon geladen werden. Am Samstag, den 11.April, war es dann soweit. Leider mussten wir bereits am Start in Bautzen auf unseren ersten Motivationsstempel verzichten, da der Stempelkasten hier anscheinend nicht immer frei zugänglich ist. Das perfekte Wanderwetter und die schöne Streckenführung hoben die Laune dann doch schnell wieder. Gegen 10:30 Uhr erreichten wir das Zentrum von Göda und legten am Weltkriegsdenkmal eine erste Rast mit leckeren Käsebroten ein. Frisch gestärkt zogen wir weiter, nutzten unterwegs - es muss wohl in Medewitz gewesen sein - die Gelegenheit, ein niedliches Minischwein zu kraulen, und konnten in Demitz-Thumitz endlich den ersten Stempel in unsere Pässe drücken. Hochmotiviert brachten wir die nächsten Kilometer geradezu schwebend hinter uns. In Bischofswerda mussten wir leider wieder auf den erhofften Stempel verzichten, da die Pensionsinhaber wohl inm Urlaub waren. Der nächste Abschnitt bis zum Bahnhof Großharthau war schon ziemlich heftig - keine Ahnung, woran es genau lag, aber als wir endlich ankamen, waren wir wirklich platt und verbrachten erstmal ne gute dreiviertel Stunde in den unglaublich bequemen Wartesesseln am Bahnsteig. Danach ging es wieder etwas leichtfüssiger voran und in Seeligstadt konnten wir uns auch endlich wieder einen schönen Stempel abholen. Toll, wenn Privatleute sich so viel Mühe mit der Gestaltung geben. Bei Einbruch der Dämmerung erreichten wir den Wald zwischen Arnsdorf/Fischbach und Kleinerkmannsdorf. Auf dem Weg lasen wir die schaurigen Geschichten um das wüste Dorf Reinhardtswalde und die Stimmung war absolut passend. (...) Doch glücklicherweise fand sich hier, einige hundert Meter vor Ullersdorf, tatsächlich eine "echte" Schutzhütte, mit zugigen Ritzen überall und direkt an der Straße, aber das war uns zu diesem Zeitpunkt (etwa 22:00Uhr) wirklich egal. Wir rollten unsere Schlafsäcke auf den schmalen Bänken aus, knabberten noch ein paar Salzbrezeln und fanden tatsächlich einige Stunden Schlaf. Am nächsten Morgen gegen 7:30Uhr starteten wir recht gut erholt Richtung Dresden. In Ullerdorf dann nochmal große Freude über die nächste wunderschön gestaltete private Stempelstelle. Auf dem Abschnitt durch die Dresdner Heide nahmen wieder ein paar Caches mit, bewunderten die sportlichen Dresdner, die massenhaft durch den stadtnahen Teil des Waldes joggten, besuchten den Garnisionsfriedhof und schlenderten schließlich durch das vormittägliche Dresden bis zur Hofkathedrale, welche wir gegen 12:00 Uhr erreichten. Was die Stempelei angeht, endete das Pilgerwochenende leider so, wie es begonnen hatte; wir scheiterten an den Öffnungszeiten der anscheinend zuständigen Buchhandlung, die sich außerhalb der Kirche befindet. Uns hat unsere erste Pilgererfahrung sehr gefallen, und wir fiebern schon der Fortsetzung entgegen! Danke an alle, die diesen Weg und alles drumherum pflegen und warten.

Hans-Joachim Kleine, Berlin: Ich habe mich durch eure Internetseiten inspirieren lassen und war im September auf dem Sächsischen Jakobsweg pilgern. Von Bautzen bis Hof. Eine unbeschreibliche Erfahrung für Körper, Geist und Seele. Die Nähe zur Natur erleben zu können und die Kraftaufnahme sind einmalige Erlebnisse. Vielen herzlichen Dank für euer Engagement diesen Weg auszuwählen, auszuschildern und zu beschreiben. Der Pilgerführer ist, nach meiner Erfahrung, für einen Erst-Pilger ein wertvoller Begleiter und Führer. Ich werde euch, als kleines Dankeschön, eine Spende überweisen.

Kartsten Schriever, Rabenau: In den vergangenen vier Jahren war ich je eine Woche auf dem “Ökumenischen Pilgerweg” von Görlitz nach Vacha unterwegs. Nun habe ich letzte Woche den "Sächsischen Pilgerweg” begonnen und kennengelernt von - Bautzen bis Grillenburg. Im Vergleich zu meinen ersten Pilgererfahrungen ist der Internetauftritt mit Karten und Bildern von Jens Pönisch, der Pilgerführer und die ausreichende Beschilderung sehr gut! Wenn ein Schild fehlt, hilft der Pilgerführer immer weiter – weitere Wanderkarten sind nicht nötig. Eine Empfehlung ist das Gästehaus der Steinmetzschule in Demnitz-Thumnitz, sehr freundlich und entgegenkommend.

Gabriele Böhmer, Bautzen: Ich sende Ihnen einen herzlichen Pilgergruß. Ich bin im Juni meinen Weg von Freiberg bis Oelsnitz weiter gelaufen. Es war wieder sehr, sehr schön. Herzlichen Dank an alle Wegbetreuer! Ich habe mich gut orientieren können - einmal verlaufen, das war auch nicht schlimm. Im Herbst pilgere ich den Rest des Weges mit einer Freundin.

Martina und Stephan Krüger (aus ihrem Pilgerbericht Chemnitz-Hof): Gegen 8.00Uhr gestartet, wunderschönes Wetter und Morgengebet auf der Wiese oberhalb der Kirche. In Jahnsdorf kleines Zwischenfrühstück, die Kirche ist leider zu, dafür will uns ein eifriger Radfahrer einen schöneren Weg zeigen und ist überrascht, dass es hier einen Jakobsweg gibt. Weiter über Wiesen und Felder, die in der Mai-Sonne ihre üppige Pracht zeigen. In Stollberg kurzer Halt in der Jakobikirche (Stempelstelle), dann weiter zu der liebevoll restaurierten Marienkirche und kurzes Gespräch mit Pater R. Bahrs, der sich sehr interessiert am Jakobsweg zeigt. ..., beschließen wir bis Reinsdorf zu laufen. Bei gefühlten 28°C, keiner Rast oder Einkaufsmöglichkeit nicht die beste Entscheidung. Es geht lange Zeit an der Autobahn entlang, man hat zwar einen schönen Blick auf das Erzgebirge, kann es aber ob der exponierten Lage in der Sonne nicht so recht genießen. Völlig ausgetrocknet kommen wir in Reinsdorf an der Jakobuskirche an und werden durch die äußerst nette Betreuung durch H. Porstmann und das Quartier (mit Badewanne) entschädigt. Nach den ca. 30km brennen meine Füße wie die Hölle, die Muskelschmerzen in den Beinen kann ich mit einer Katadolon beruhigen, aber die Füße geben bis spät in die Nacht keine Ruhe, ich weiß nicht wie ich mich legen soll (auch eine zusätzliche Ibuprofen gibt wenig Entlastung). .... In Irfersgrün kommen wir mit einem älteren Ehepaar nett ins Gespräch. Eine kleine Jakobskapelle lädt zur Andacht ein, dann geht es im Regen weiter. Die mangelhafte Ausschilderung und nicht ideale Beschreibung im Pilgerführer beschert uns klitschnasse Füße, durch den Irrweg über einen kniehoch mit nassem Gras bewachsenen Feldweg. Der Umweg beschert uns aber eine Einkehrmöglichkeit im Landmarkt Waldkirchen. Dann geht es über den schönen Panoramaweg Vogtland, der bei dem Regen leider nur erahnen läßt, welch großartige Aussicht er bei schönem Wetter zu bieten hat bis Lengfeld (auch hier landen wir ob der fehlenden Beschilderung auf Umwegen). Da das angegebene Quartier nicht mehr verfügbar ist, werden wir an Maria und Bernd Knöfler verwiesen. Beide nehmen uns sehr herzlich auf, und da sie erfahrene Pilger sind ergibt sich viel Gesprächsstoff. ... Nach einem gemütlichen Frühstück geht es bei Dauerregen weiter. Schon ab Perlas müssen wir registrieren, dass offensichtlich viele Schilder entfernt oder umgedreht wurden. ... In Treuem wärmen wir uns bei einer heißen Schockolade auf (die Kirche ist geschlossen). ... Völlig durchnässt und ziemlich kaputt erreichen wir die Pension Streubach. Wir werden sehr herzlich aufgenommen und versorgt, können uns erstmal aufwärmen und die Sachen trocknen. ... Über Lottengrün, Hartmannsgrün und Schloss Voigtsberg durch viel Wald, saftige Wiesen und ein herrliches Vogtlandpanorama erreichen wir Oelsnitz. Die Regensachen können wir nun einpacken. Den Stempel erhalten wir in der Touristeninformation, die Kirche ist leider zu. ... Wir laufen bei warmem, aber nicht zu heißem Wetter über Wiesen und durch Felder zum Dreiländereck. Dort überrascht uns eine wunderschön blühende Wiese mit Mohn, Fingerhut, Wiesenschaumkraut, Margeriten u. vielen anderen Blumen. Augenfällig ist ab hier die vorbildliche Ausschilderung. In Netschkau machen wir Rast und gönnen uns beim dortigen Bäcker ein Stück von dem wunderbaren wagenradgroßen Kuchen. ... Weiter geht es mit schönem Panoramablick über Franken nach Kirchgattendorf. Dort beziehen wir ein Matratzenquartier auf dem Dachboden des Gemeindehauses. ... Über Schloßgattendorf und Döbelitz gelangen wir zum Ortseingang von Hof und haben einen guten Blick über die Stadt. An der Lorenzkirche vorbei gelangen wir zur Marienkirche und kommen gerade richtig, um den Pilgerweg mit einem Gottesdienst zu beenden. Der Pfarrer gibt uns den letzten Stempel.

Günter Neumann, Hof: Die Wegfindung aufgrund des Pilgerführers ist nur ordentlich durchführbar, wenn auch die Wegmarkierungen sowie die Straßennamen vor Ort lesbar und angeschrieben stehen. Die Praxis hat meinen Anspruch leider nicht erfüllt. Es fehlen jegliche Höhenprofil-Angaben. Somit ist nur aufgrund von Kilometerangaben die Quartierfindung (zu wenig Adressen) erheblich erschwert, weil die Gehzeit nur annähernd gut geschätzt werden kann.  In die Übersichtskarten gehören beschriebene Hinweise, wie Windräder oder Hochspannungsleitungen. Es finden sich im Text viele Straßennamen, die jedoch in Natur nirgends auftauchen. Auf die Angabe dieser Namen kann verzichtet werden, weil sie für einen Fremden keinerlei Bedeutung haben. Es geht in erster Linie darum, den richtigen Weg zu finden. Das heißt: Bei Richtungsänderungen ist unbedingt zu markieren. Da nützt auch der Begriff T-Kreuzung nichts. Aus meiner Sicht gibt es nur Kreuzungen oder T-Weg, der dann entweder rechts oder links gegangen werden muss.

Pfarrer Michael Thein, Bayreuth: Die Aufnahme im Gästehaus in Demitz-Thumitz war auch sehr freundlich. Die Leiterin hat uns auf eine Gastwirtschaft hingewiesen, mit der wir hoch zufrieden waren. In der Bäckerei an der Hauptstraße fünf Minuten vom Gästehaus entfernt konnten wir sehr gut frühstücken.  In Arnsdorf-Fischbach waren wir im Schwarzen Ross ebenfalls sehr zufrieden.  Deutlich war, dass die Anwohner am Sächsischen Weg weniger Beziehung zum Jakobsweg hatten als die am Ökumenischen Pilgerweg. Aber der hat halt nun mal einen Vorsprung von zehn Jahren. Die Stempelstellen in Seeligstadt und in Ullersdorf sind lobenswert.

Anna Stoltzmann, Pirna: Die Pilgerherberge in Pesterwitz ist so einsam. Ein kleiner Raum, mit sechs Betten, einem Tisch, einem Stuhl und ganz vielen Spinnen. Ich HASSE Spinnen. Mir ist kalt und diese Nacht werde ich wahrscheinlich frieren, weil ich nur einen dünnen Hüttenschlafsack mitgenommen habe. Mein rechter Knöchel ist dick und meine Waden schmerzen. Erstmal hinsetzen und tief durchatmen. Trotzdem tropft salzige Flüssigkeit auf meine Wangen. Ich bin verzweifelt. SO anstrengend habe ich mir das Pilgern nicht vorgestellt. Der Schokoosterhase in meinem Rucksack bietet eine gute Option für Endorphine. Aber vielleicht ist es besser, ihn noch aufzuheben. Also lasse ich die Versuchung Versuchung sein und schreibe meiner Mutter eine verzweifelte SMS. Und Mama heitert mich auf: “Na dann ruh dich schön aus”, tippt sie als Antwort. Ich lächle kurz, breite meinen Hüttenschlafsack aus und drehe die Heizung auf die höchste Stufe. Morgen sieht sicher schon alles anders aus. ...

Ullrich Hofmann, Rostock: Geboren in Freiberg, betrat ich in diesem Jahr kurz nach Ostern mit dem Sächsischen Jakobsweg die fast vergessenen Pfade meiner Kindheit. Und ich habe jeden Tag, von Bautzen bis Hof, dieses Erlebnis in vollen Zügen genossen. Der Pilgerführer war ein umfassender und zuverlässiger Begleiter und die meist gut gekennzeichneten Wege zeugen von einer innigen Beziehung seiner „Entdecker“ zu den Schönheiten der sächsischen-vogtländischen Kulturlandschaft. Es gab kaum Schwierigkeiten, nach einem langen und erfüllten Tagesmarsch, eine freundliche Pilgerunterkunft zu finden. Besonders herzlich werden mir dabei die Familie Hempel (Ullersdorf), Familie Schiffner (Dölzschen), Familie Veit (Oederan), Familie Albert (Gärtnerei-Stollberg) und Familie Synofzik (Zwickau) in Erinnerung bleiben. Von einigen Kirchengemeinden dagegen hätte ich mir etwas mehr Hilfe bei der Unterkunftbereitstellung erhofft. Auch stand ich leider sehr oft, besonders an Wochenenden und Feiertagen, vor verschossenen Kirchentüren, obwohl gerade die kleinen Dorfkirchen oft Kleinod sakraler Baukunst und künstlerischer Ausgestaltung sind. Einige Markierungen, besonders im Wald zwischen Bergen und Lottengrün, bedürfen nach Ausholzungsarbeiten unbedingt einer Erneuerung. Doch bei Weitem überwiegen die vielen wunderbaren und unerwarteten Eindrücke dieses noch relativ „jungen“ Pilgerweges. Ich hoffe, dass noch viele Menschen sich dem Zauber dieser „Reise“ öffnen und mit ihrem Interesse den fleißigen Initiatoren ihren Dank erweisen.

Agnes Breiter: Ich bin im Mai 2014 den Weg von Bautzen nach Freiberg gegangen. Die Ausschilderung ist durchgängig gut und da ich zusätzlich den Track für meinen Garmin von Eurer Seite geladen hatte, konnte ich im Zweifelsfall nachsehen. Mit den Übernachtungen gab es keiner Probleme. Es ist allerdings erforderlich, genügend Verpflegung einzupacken, da es auf den Dörfern keine Läden und auch keine tagsüber geöffneten Gaststätten mehr gibt. Insgesamt war es ein wunderschönes Erlebnis, und ich werde den Weg bis Hof noch in diesem Jahr vollenden.

Hanna und Matthias Hartig aus Coswig: Wir sind mit dem Rad zwischen Stollberg und Hof gepilgert. Zwickau bekommt die meisten Punkte in Sachen Beschilderung. Sehr gut. Wir haben aber auch erlebt, dass nötige Beschilderungen ganz fehlten, ein Zeichen verkehrt herum waren, ein anderes klebte direkt auf dem Gesicht eines Verkehrsschildes. Durch den "verbotenen Wald" zwischen Stollberg und Zwickau waren die gelben Pfeile äußerst hilfreich. Die Karten im Buch könnten ein paar weitere Hinweise vertragen. Aber die Beschreibungen haben uns ganz sehr geholfen. Zwei Dörfer vor Oelnitz haben wir den Weg verloren, ihn aber in Oelnitz wiedergefunden. Sechs Adressen haben wir am Vortag kontaktiert, um ein Quartier zu bekommen in oder vor Oelsnitz. Der Pfarrer in Berga wollte früh in den Urlaub fahren und deshalb keine Pilger im Haus haben. Zwei Pensionen waren ausgebucht, zwei andere haben wir nicht erreicht. Die ersten bayrischen Dörfer sehen etwas verwahrlost aus. Am Dreiländereck noch die Grenztürme. Dann fuhren bzw. schoben wir wieder über blühende Felder, durch Wiesen und Wälder. Wir fühlten uns wie am Ende der Welt. Für Fußpilger ist es bestimmt manchmal sehr einsam. Es geht über relativ viel Beton, aber die Landschaft ist entzückend.

Eine Pilgerin aus Karlsruhe: Ich habe den Weg gewählt, weil er nicht zu überlaufen/kommerzialisiert ist. Von der Strecke Bautzen bis Bischofswerda war ich von der Landschaft sehr angetan. Die Kirche Göda - weithin sichtbar - hat mich gereizt anzusehen. Sie war aber leider verschlossen. In Göda hatten zudem beide Gaststätten geschlossen. Meine Gastgeber für die Nacht, die Steinmetzschule in Demitz-Thumitz, waren sehr freundlich! Ich habe versucht, bis Hof die Unterkünfte vorzubestellen und musste dabei feststellen, dass die die Kirchen am unfreundlichsten waren. Die Gestaltung des Pilgerführers finde ich sehr liebevoll und gut.

Gabriele Böhmer aus Bautzen: Ich bin im letzten Jahr von Bautzen bis Freiberg gepilgert und werde im Juni/Juli den Rest des Weges bis Hof in Angriff nehmen und freue mich schon darauf.

Gert Kleinsteuber aus Delitzsch: Uns genügt heute als Ausgangspunkt die Hofkirche an der Augustusbrücke in Dresden. Denn hier befindet sich eine Stempelstelle, von der ich den ersten Stempel in meinen noch leeren Pilgerausweis erhalten möchte. Gustavs Ausweis hat dagegen schon einige Stempel von seinem Weg von Chemnitz nach Hof. ... Dieser Weg ist wie üblich mit einer gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund gekennzeichnet. Die Zeichen befinden sich als Aufkleber an Straßenschildern oder auf grünen Schildern mit der Aufschrift "sächsischer Jakobsweg" und wurden an den Stellen angebracht, an denen man sich entscheiden muss, wo es weiter geht. ... Wir laufen auf schmalen holprigen Wegen durch einen Wald und erreichen daraufhin ein Wehr der Weißeritz, welches den Fluss aufstaut. Noch ein Stück auf der Tharandter Straße und wir sehen bereits die A17, die hier hoch auf der Weißeritztalbrücke das schmale Tal überspannt. ... Wir quälen uns jetzt hinauf zur Begerburg, einer burgähnlichen Villa im Dresdener Stadtteil Dölzschen. Sie thront auf einem Felsvorsprung hoch über dem Weißeritztal. Wir kommen ganz schön ins Schnaufen auf dem sehr steilen Weg. ... Doch schnell gewinnen wir an Höhe und sind bald weit über der Autobahn, die vor kurzem noch etliche Meter über uns ihren Brückenbogen spannte. ... An der Landstraße nach Pestewitz hat man auf der rechten Seite immer wieder schöne Aussichten auf das Elbtal und Dresden. ... Auf dem Friedhof von Pestewitz ... befindet sich in einem keinen Haus eine Pilgerherberge. Es ist somit die einzige Herberge in Deutschland, die sich auf einem Friedhof steht. Die Tür ist offen und wir treten ein. Im Vorraum steht ein Tisch und ein Stuhl. An der Wand hängt eine Holztafel mit der Aufschrift "sächsischer Jakobsweg an der Frankenstraße Camino de Santiago". Unten angebracht ist ein kleines Regal und eine Kiste. Hier befinden sich der Stempel und ein Stempelkissen. Diese Tafeln werden uns noch öfter begegnen. Im Unterschied zu allen anderen Pilgerwegen, die ich bisher gegangen bin, befinden sich hier die Stempelstellen nicht in den Pilgerherbergen, sondern an öffentlich zugänglichen Stellen, manchmal sogar an Hauswänden - auch keine schlechte Idee. ... Im herbstlichen Wald, durch große Haufen raschelndes Laub schlurfend, gelangen nun bei Niederhermsdorf auf den Bahndamm einer ehemaligen Schmalspurbahn. ... Schnurgerade und stetig leicht ansteigend, bringt uns der nun von den Bahngleisen befreite Bahndamm bis an den Ortsrand von Kesselsdorf. ... Von hier haben wir eine schöne Aussicht in Richtung Osten. Am Horizont sieht man beim genauen Hinsehen die Umrisse der markanten Tafelberge des Elbsandsteingebirges. ...

Rainer, Dirk und Hans-Peter aus Landshut: Herzlichen Glückwunsch zu diesem wunderbaren Pilgerweg. Die Ausschilderung ist duchgängig in Ordnung bis sehr gut. Der Pilgerführer ist gut und hilfreich. Wir meinen, dass er für die Tour ein absolutes Muss ist. Zu den Unterkünften ist zu sagen, dass wir stets eine Bleibe gefunden haben, dies aber nicht immer einfach war. Auf eurer Homepage habt ihr Bischofswerda ja schon angepasst. Wir möchten aber noch mal darauf hinweisen, dass sich Christa Schudeja nach der Enttäuschung bei der Kirche als großartige Pilgerschwester erwiesen hat. Sie hat uns ganz einfach bis sich aufgenommen (drei wildfreme Männer!).  Vielen Dank dafür! Einen weiteren guten Tipp zur Unterkunft habt ihr im Pilgerführer mit der Ferienwohnung von Hempels in Ullersdorf. Frau Hempel war sehr freundlich und hilfsbereit, das Frühstück "first class". Die Pilgerherberge in Pesterwitz in der Kapelle auf dem Friedhof - ganz großes Kino! Wir haben morgens fröhliche Auferstehung gefeiert (mit Kaffee beim Bäcker am Markt). Pfarrer Koch hat uns die alte Pilgerkirche St. Jakobus gezeigt und ihre Geschichte erzählt. In Naundorf waren alle Pilgeradressen belegt. Wiir bekamen von dem Kinder- und Jugendcamp den Hinweis auf das dörfliche Freibad. Dort konnten wir in einem Holztippi übernachten - für Nichts! Wir haben dann versucht, dieser Großzügigkeit auf dem Platz durch entsprechenden Konsum bei Essen und Trinken und mit einem Trinkgeld zu entsprechen. Fazit: Das Übernachtsangebot ist nicht nur ausreichend, sondern auch noch "Besonders".

Mathias Kunze aus Zehren: Danke für das schöne und doch verregnete Wochenende. Diese klasse Eröffnung. Toll das mit dem Weg. Wir sehen uns.

Annemarie Vermeire aus Belgien: Jullie inspanningen en ontvangst (zelfs met koffie en gebak) blijft een onvergetelijke ervaring en maakt in mijn herinneringen het Sächsische Jacobsweg als één van de mooiste en hartelijkste van alle Jacobswegen welke ik reeds mocht bewandelen. Hartelijk dank aan U en het ganse team.

Rainer Schulte aus Leuterbach bei Stuttgart: Ich bin zurück vom Sächsischen Jakobsweg zwischen Bautzen und Chemnitz. Die Landschaften, die hübschen kleinen Dörfer, Dresden, die Übernachtungen und die Wegmarkierungen - alles hat mir gut gefallen. Ab Freiberg ist die Beschilderung etwas sparsam, der Weg ist aber immer wieder zu finden. Die Übernachtungen bei privaten Leuten und in Kirchgemeinden waren sehr gut und voll freundlicher Atmosphäre. Den Pilgerführer werde ich mir für die nächste Etappe von Chemnitz nach Hof gleich besorgen.

Hilke Heuer aus Nordfriesland: Wir danken Ihnen vom Gästehaus der Steinmetzschule in Demitz-Thumitz sehr, dass wir uns auf dem Sächsischen Jakobsweg so gut bei Ihnen erholen konnten. Wir haben die offene Atmosphäre der Schule als wohltuend empfunden und gern die fröhliche Maifeier betrachtet. Wir haben unseren Brief auf die Quittung geschrieben - vielleicht ist das eine Anregung für Sie, ein Pilgergästebuch anzuschaffen.

Hans-Dieter Lenk: Ein herzliches Dankeschön für die schnelle unbürokratische Hilfe. Auch wenn ich noch keinen Meter auf dem Sächsischen Jakobsweg gelaufen bin, so fühle ich mich schon gut betreut auf diesem Weg. So kann ich nun beruhigt von Königsbrück nach Zwickau pilgern.

Monika Kutzsche aus Freiberg: Wir als Tourist-Information Freiberg hätten Interesse an Informationsmaterial zum Sächsischen Jakobsweg, da schon jetzt viele Touristen danach fragen. Gern helfen wir auch auf Messen und Präsentationen.

Karl-Heinz Herzog aus Warthausen: Ich danke Ihnen für den Einsatz für die Pilger. Ich wünsche allen beteiligten Menschen viel Kraft, Zeit und viel Liebe für diesen Dienst. Ich habe Ihnen soeben eine Spende überwiesen und möchte damit ein wenig Ihre Arbeit unterstützen.

Erika Eifler: Der Pilgerführer ist ähnlich liebevoll ausgearbeitet wie der vom Ökumenischen Pilgerweg von Görlitz nach Vacha, den wir 2007/08 gemeinsam gewandert sind. Wir freuen uns schon sehr auf die neue Strecke!

Marcel Schneider aus Dresden: Danke, dass Sie diese tolle Wandermöglichkeit geschaffen haben!

Bettina Hoffmann von der Tourist-Info Chemnitz: Wir haben oft Pilger bei uns zu Besuch in der Tourist-Information, welche gern einen Stempel in Ihr Pilgerheft haben möchten.

Heike Melzer: Ich bin am Samstag mit Mann, Kind und Hund von Klaffenbach bis Stollberg gelaufen. Es ist eine wunderschöne Strecke, die wir sonst immer nur von Stollberg bis zum Hauwald kannten. Wir möchten uns für die super Ausschilderung und Wegbeschreibung herzlich bedanken!

John Paterson aus Glasgow: A suberb way with excellent waymarking througout. Hope to return next spring and continue from Zwickau to Hof and Nuremberg. Once again many thanks.

Annette Mehner: Ein ganz großes Lob an den Verein. Bin von Oederan nach Euba gelaufen - es war wunderbar ausgeklügelt und markiert. In Freiberg ist vom Abzweig Stadtwald km 2,4 + 2,5 die Jakobsmuschel als Markierung nicht mehr da. Das nur als kleiner Hinweis. Ansonsten ist man angeregt, alles zu belaufen.

Frank Dölitzsch aus Thun/Schweiz: Will im nächsten Jahr mit meinem Pilgerwagen auf Tour gehen in die alte Heimat. Freue mich auf euch.

Pfarrerin Martina Schefzyk aus Dreieich in Hessen: Wir haben trotz der übergroßen Hitze interessante Wege und eine wunderbare Landschaft kennen gelernt, viele gute Begenungen erleben dürfen und sind uns selbst und Gott ein Stück näher gekommen. Das sich Aufmachen, einen anderen Blickpunkt einnehmen, los gehen und dadurch etwas verändern und in Bewegung bringen, hat einfach gut getan und wir hatten trotz aller Strapazen und Anforderungen eine Zeit, die uns nachhaltig prägen wird. Danke, dass Sie durch Ihre Initiative, den alten Pilgerweg nach Santiago wieder zu beleben, uns diese Möglichkeit eröffnet haben.

Marina Frenzel: Vielen Dank für den Pilgerführer, der ist wirklich große Klasse.

Maarika aus Tartu/Estland: In Oederan I stayed at Herberge Veit. It was very nice there and the owners were very kind and actually offered me to stay for free. Generally I have a slight problem with these accommodations, since I find it hard to know in advance how far I can go each day, wherefore it is hard to book in advance, especially as pfarramts tend to be open for very limited hours.

Ilona Heinze aus Zwickau: Vielen herzlichen Dank für Ihre schnelle Reaktion und die Unterlagen. Nun steht unserem Pilgerprojekt nichts mehr im Weg.

Tina Sander aus Moritzburg: In der Touristinformation Moritzburg steigt täglich die Nachfrage nach Informationsmaterial des Jakobswegs über Moritzburg und Coswig.

Siegfried Mack: Danke für die umfassende und gute Info. Mein Pilgerweg geht am 23.06.2012 los. Freue mich schon sehr.

Ursula Steinborn aus Freiberg: Ich hatte in unserer Buchhandlung bereits mehrfach Nachfragen nach einem Führer (in Buchform) zum Sächsischen Jakobsweg. Ist was geplant, oder muss sich der Kunde mit Karten auf Ihrer Webseite begnügen?

Silvia Naumann: Tolle Sache, wir als Familie gehen sehr gerne jedes Jahr Pilgern.

Birger Path und Jana Gerstmann: Die Markierungen waren sehr gut sichtbar und übersichtlich. Besonders gelungen ist der Stein im Zeisigwald.

Birgit Schmidt: Ich bin im letzten Jahr das erste Mal gepilgert von Görlitz bis Kamenz. Es war so toll, dass ich dieses Jahr dort weiter gehen will, aber den Sächsischen Jakobsweg.

Katrin Hutschenreuther aus Freiberg: Wir freuen uns, dass der Weg Gestalt annimmt. Seit einiger Zeit gibt es ja auch die Markierung an der Annenkapelle, die den Pilgern den Weg weist.

Markus Gnadt: Zum Pilgern gehört ja nicht nur das Laufen, sondern auch das Rasten. Unser Haus liegt ja unmittelbar an der alten Salzstraße von Leipzig nach Böhmen. Der Gutshof stand den „Pilgern“ früher nicht als Gasthaus zur Verfügung, umso mehr freue ich mich, wenn wir als Unterkunft  ab dem 21. Jahrhundert verzeichnet sind.

Pfarrer Johannes Schreiner aus Großerkmannsdorf: Seit dem Frühjahr 2012 ist die Frankenstraße als Pilgerweg erschlossen worden und geht durch unser Gemeindegebiet. Im Zuge dessen gibt es in unserer Gemeinde eine Pilgerherberge und eine rund um die Uhr offene Kirche. In den Sommermonatem sind schon erfreulich viele Pilger bei uns eingekehrt.